Juni 2012, , ,

Am lebenden Objekt. Tätowierung im Museum

Andrea Goletz

Goletz, Tattoes im Landesmuseum Württemberg

 

Ein Erfahrungsbericht

Gelegentlich werden wir von Veranstaltungen im Museum berichten, die aus dem üblichen Rahmen der Alltags- und Volkskultur herausfallen: So eine “Kunstpause” , die ein unerwartet großes Echo erhielt. Neben diversen Print- und Rundfunkmedien berichtete auch die SWR-Landesschau ausführlich. Den Filmbeitrag dürfen wir aus rechtlichen Gründen leider nicht senden.  Doch auch so, denken wir, können wir einen Eindruck von einer ziemlich ungewöhnlichen Stunde im Landesmuseum Württemberg vermitteln. (Red.)


Ich bin nicht tätowiert. Als ich im Frühjahr 2010 meiner   Berufung ans Landesmuseum folgte, sollte eine »Kunstpause« meine erste Amtshandlung werden. Die Kunstpause im Landesmuseum Württemberg ist ein Veranstaltungsformat, das wöchentlich fünfzehn bis zwanzig kultiviert-interessierte Zuhörer ins Museumlockt. Der Alters-durchschnitt liegt bei zirka fünfundsechzig Jahren.

Dieses Mal sollte alles ganz anders werden. Am 10. Juni 2010 stürmten über sechzig junge(!) und alte Interessierte, außerdem fünf Journalisten und Fotografen den Ständesaal im Alten Schloss. Die mediale Resonanz war enorm. Kein Wunder: Wir besprachen das Thema Tätowierungen am lebenden Objekt!

 

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