Der Freiheit eine Gasse ?

Spechtpassage

1897-98 entstand neben dem vom Weinhändler und Reichstagsabgeordneten Joseph Hebting (1822-1888) erbauten Weinschlösschen ein neues Anwesen: ein vierstöckiges Wohnhaus mit langgestreckten, bis zur Schnewlinstraße reichenden Remisen und Lagergebäuden. Erstbezieherin und Besitzerin war die Kohlenhandlung Welle. Weitere Unternehmen, für die die Güterbahnanbindung attraktiv war, zogen ein: Weinhandel, Brauereiniederlassung, Flaschenhandel. Als 1905 der Güterbahnhof verlegt wurde, zog das Hauptlager der Kohlenhandlung in die neue Zollhallenstraße im Stadteil Brühl. Doch die Wohnung und Teile des Handels blieben. 1916 übernahm der Kohlen- und Brennstoffhändler Bernhard Specht die gesamte Passage. Nach ihm ist sie noch heute benannt, auch wenn seitdem viel geschehen ist.

Aktuelles Foto der Spechtpassage.
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