KulturWissen vernetzt: Kooperative Strukturen in kulturwissenschaftlicher Forschung, Lehre und Wissenstransfer

Das Strategiekonzept „Cross-Linking Cultural Knowledge: Cooperative Structures in Cultural Anthropology Research, Teaching and Knowledge Transfer” hat zum Ziel, die ausdifferenzierte Wissen(schaft)slandschaft kulturanthropologischer (ehemals volkskundlicher) Forschung in Universitäten und Museen dauerhaft zu verzahnen. Dazu entwickeln und implementieren das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Freiburg und das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen gemeinsam mit dem Badischen Landesmuseum in Karlsruhe, dem Landesmuseum Württemberg in Stuttgart sowie dem Freiburger Zentrum für Populäre Kultur und Musik nachhaltige kooperative Strukturen, die auch das Ziel verfolgen, in die Gesellschaft hineinzuwirken.

Stärkung kooperativer Strukturen in vier Modulen

  • Durch Reflexion gemeinsamer Wissensordnungen werden Logiken der Wissensproduktion in musealer und universitärer Forschung im Hinblick auf künftige Synergien und Kooperationen analysiert.
  • Mit kooperativen sammlungsbasierte Lehrformaten werden die Studierenden an sammlungsbasierte Forschung herangeführt. Dies verankert die objektbasierte (historische) Forschung in den beteiligten Studiengängen.
  • KulturWissen kommunizieren reflektiert und verzahnt musealen und universitären Wissenstransfer.
  • Die Etablierung eines Promotionsvolontariats zielt auf die Verstetigung der Kooperation zwischen Museum und Universität durch die aufeinander aufbauende Ausbildung von Volontär*innen und Doktorand*innen.

Von der VolkswagenStiftung wird das Vorhaben ab dem 1. Juli 2021 für sechs Jahre mit insgesamt 977.600 Euro gefördert.

In Rahmen der Abschlusstagung des Netzwerks transferorientierter Lehre in Baden-Württemberg findet am 14. Dezember 2021 in Stuttgart unser erster Workshop statt: Gemeinsam über Stock und Stein? Wegmarken transferorientierter Kooperation. Im Zentrum stehen Strategien und Best-Practice-Erfahrungen vernetzter Wissen(schaft)skommunikation.

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