analysieren

„Alltag und Stadt sind nicht einfach da. Es sind die Menschen, die in ihrem Alltag ihre Stadt machen.“

In Freiburg im Breisgau leben mehr als 230.000 Menschen. Sie wohnen, wirtschaften, radeln, reden – verbringen ihren Alltag in der Stadt und erschaffen mit ihrem Alltag die Stadt. Nicht wenige dieser Freiburger*innen studieren oder arbeiten an der Uni. Dadurch prägen auch sie den Alltag Freiburgs und einige von ihnen machten genau das zum Thema ihres Analysierens: 2019/20 rückten die Masterstudierenden am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie die Stadt Freiburg in den Fokus ihrer Forschungen. Sie suchten nach den Routinen und Spezifika dieser Stadt, um die „Eigenlogik“ Freiburgs zu verstehen. Sie beschrieben Alltagshandlungen und erarbeiteten Muster der Lebensführung, die aus den Strukturen der Stadt entstehen und kontinuierlich durch Handlungen und Deutungen bestätigt und variiert werden. Der Beitrag „analysieren” zeigt, wie die Teilnehmenden des Forschungsprojekts die urbanen Eigenheiten erforschen, wie sie „Stadt“ ethnografisch fassen und im Alltag die Stadt erkennen.

„Dadurch dass wir unseren analytischen Blick gezielt auf Praktiken richten, machen wir deutlich, wie sich Freiburg bewegt und immer wieder neu produziert.“

„Der Fokus auf Arbeit und
Freizeit macht gerade
im vermeintlich Selbstverständlichen Brüche und Eigenheiten sichtbar.“

Ein Beitrag von Sarah May, illustriert mit Bildern von Finn Hagen. Weitere Beiträge und Informationen zu Projekt und Publikation finden Sie hier.

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