stricken

„Aber jede Stadt ist anders (gestrickt).“

Klappern die Nadeln, so können auch Gespräche und Gedanken entstehen. Nach wie vor stricken vor allem Frauen: Welche Bedeutung hat das Stricken für Frauen und wie ist es in deren Alltag verwoben? Dieser Beitrag analysiert das Stricken und dessen „selbstgesponnene Bedeutungsgewebe“ (Clifford Geertz, 1983 [1973]: 9). Es zeigt sich: Stricken als Alltagspraktik hat für Menschen unterschiedliche Bedeutungen. Im Freiburger Strickcafé ist das zum Beispiel die Wertschätzung des Zusammenkommens, Selbermachens, Handarbeitens und Eman(n)zipierens.

„Wenn man strickt, ist man nur beim Stricken.“

„Die Renaissance des Strickens sieht die Kulturwissenschaftlerin Lydia Maria Arantes (2017) in den Medien und der neuen Häuslichkeit begründet.“

Ein Beitrag von Nicole Nicklas, illustriert mit Bildern von Finn Hagen. Weitere Beiträge und Informationen zu Projekt und Publikation finden Sie hier.

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