Ausstellung

Die Idee dahinter

Wie können wir 14 verschiedene Themen in einer Ausstellung versammeln? Diese Frage stellte sich uns im Laufe der Zeit. Schnell erkannten wir in den Erzählungen unserer Protagonist*innen vielschichtige Überschneidungen, die wir zu ordnen versuchten. Heraus gekommen sind dabei vier Ausstellungsmodule. Sie verstehen sich jedoch nicht als klar trennbar und isoliert voneinander, sondern als miteinander verwoben.

 

Die vier Module

 

 

Die Suche nach alternativen Lebensstilen und Formen der gesellschaftlichen Teilhabe mündete in die sogenannten Neuen Sozialen Bewegungen. Sie vereinten verschiedene politische und kulturelle Strömungen. Ihre Themen waren Demokratie, Gleichberechtigung der Geschlechter, Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse oder die Umwelt…

In den langen 70ern gab es immer wieder Proteste für Veränderungen und gegen Ungerechtigkeiten. Die Formen, mit denen die Aktivist*innen den Stadtraum besetzten, wurden immer kreativer. Es ging ihnen darum, Aufmerksamkeit zu erregen – Sit-ins, öffentliche Theaterstücke, kunstvolle Plakate und Musik vermittelten ernste Anliegen auf überraschende Weise…

Die in den 68ern entstandenen alternativen Milieus wollten ihren Traum von einer radikalen Veränderung der Gesellschaft durch kollektive Protestaktionen verwirklichen. Dieser Idealismus fand seinen Ausdruck ebenfalls in individuellen Lebensentwürfen und dem Aufkommen alternativer Szenen. Mit Enthusiasmus und Engagement schufen die jungen Akteur*innen neue Begegnungsorte…

Do-It-Yourself, Wohngemeinschaften und kreative Lernkonzepte sind heute nichts Besonderes. Ihre Entstehung ist in gesellschaftliche Prozesse eingebettet, die die deutsche Gesellschaft im Laufe der langen 70er prägten. Besonders die junge Generation entdeckte dabei den Alltag als politisches Feld…

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