Das Patriarchat der Dinge

Frauenbilder in „Constanze“ und „Emma“

Ob am Kiosk an der Ecke oder im Supermarkt, die bunte Zeitschriftenauslage lockt mit ganzen Reihen von Hochglanzmagazinen, auch zahlreiche Frauenzeitschriften reizen Käufer*innen mit tollen Angeboten, Tipps und Ideen. Aber welches Bild wird Leser*innen da eigentlich vermittelt? Zeigen „Constanze“ und „Emma“ Frauenbilder von traditionell orientiert bis aktuell emanzipiert? Solchen Fragestellungen geht die Frauenforschung nach, die sich mittlerweile generell mit Gender, also Geschlechtsidentität, und Diversity, also Vielfalt in der Gesellschaft beschäftigt. Das „Frauenforum Tübingen“ engagierte sich mit Beginn der 1980er Jahre für die institutionelle Etablierung der kulturwissenschaftlichen Frauenforschung am LUI. Durch „LUIses“ Beitrag wurde 1984 die Tagung „Frauen in der Volkskunde“ organisiert und ein Perspektivenwechsel in der Forschung etabliert: hin zu einem Geschlechtsverständnis als grundlegende Kategorie sozialer und historischer Realität. Und heute gilt die Aufmerksamkeit der Forscher*innen nicht mehr nur den Frauen, sondern allen gesellschaftlichen Geschlechtsidentitäten.

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